Cradle to Cradle: Die Wiege der Circular Economy

Die Circular Economy basiert auf dem Cradle to Cradle®-Designkonzept, das von Prof. Dr. Michael Braungart und Wissenschaftlern von EPEA seit 1991 erarbeitet und später mit dem US-Architekten William McDonough weiterentwickelt wurde.

Lineare Wirtschaftsmodelle stoßen an ihre Grenzen

Die klassischen linearen Wirtschaftsmodelle stoßen an ihre Grenzen. Die knapper werdenden Ressourcen setzen heute schon viele Industriezweige unter einen wachsenden Druck, wettbewerbsfähig zu bleiben und gleichzeitig nachhaltig zu wirtschaften. Genau hier setzt das Cradle to Cradle®-Designkonzept mit den beiden Kreisläufen, dem biologischen und dem technischen, an.

Das Ziel: Ein positiver Fußabdruck mit optimierten Nährstoffkreisläufen

Die Unternehmen müssen versuchen, ihre Produkte und eingesetzten Rohstoffe in zirkulären Modellen zu führen, um somit geschlossene Nährstoffsysteme zu ermöglichen. Und dies nicht als Downcycling, sondern als Upcycling. Das Ziel ist, einen positiven Fußabdruck mit optimierten Nährstoffkreislaufen zu schaffen. Nur dann ergeben sich auch die wirtschaftlichen Vorteile. Die von EPEA entwickelten und umgesetzten Methoden und Instrumente des Material Banking bzw. des Material Passports kommen hier zum Tragen.

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Cradle to Cradle® und die Circular Economy: Ein zukunftsfähiges Konzept

Das Cradle to Cradle®-Designkonzept in Verbindung mit der Circular Economy bildet eine zukunftsfähiges Konzept, die Innovation mit einem Qualitätsgewinn verbindet und mit einem ganzheitlichen Ansatz gleichzeitig auf wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Ebene agiert.

EPEA-Gründer und Inhaber Prof. Dr. Michael Braungart über die Verbindung der Circular Economy und Cradle to Cradle®: „Ich schätze die Tatsache, dass die Circular Economy ausdrücklich mit Cradle to Cradle verbunden ist. Ohne diese Verbindung besteht die Gefahr, dass die Circular Economy ein weiteres Modewort bleibt, ohne die erforderlichen Bedingungen und die damit verbundenen Rahmenbedingungen zu erfüllen, die für einen wirklichen Wechsel notwendig sind.“ In einem Essay des Online-Magazins Europe´s World betont er weiterhin „a Cradle to Cradle economy is Europes only future.“ (Europe´s World, 16. Dezember 2015)

EPEA unterstützt Circular Economy mit wissenschaftlicher Kompetenz

EPEA unterstützt die Circular Economy mit seiner wissenschaftlichen Kompetenz. Zum Jahresende 2015 ist EPEA als Affiliate Member der von der Ellen MacArthur Foundation (EMF) gegründeten Initiative „CE 100“ beigetreten. In dieser haben sich große und kleine Unternehmen zusammen gefunden, um den wirtschaftlichen Nutzen des Cradle to Cradle®-Designkonzepts umzusetzen.